InterSky

Von Bern an den Bodensee · 2002–2015

Wir beflügelten
den Bodensee.

Gestartet im März 2002 in Bern, ab 2003 auch in Friedrichshafen und ab 2005 ganz am Bodensee zu Hause: Bis November 2015 verband InterSky die Schweiz, den Bodensee und Österreich mit Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Wien und dem Mittelmeer. Diese Seite erinnert an die Airline und an alle, die sie geflogen sind. Erzählt von Roger Hohl, der von 2003 bis zum letzten Tag dabei war, zuletzt als CEO.

Boarding Pass
Bordkarte
BRNBern
THFBerlin-Tempelhof
Passagier
Alle, die mitflogen
Flug
3L · Erstflug
Datum
25.03.2002
Gate
Bodensee
Sitz
1A
Abflug
2002
Letzte Landung
2015
Gäste
2 Mio.+

Abflug Departures · Linienflüge 2015

VonNachFrequenzStatus

Linienverbindungen laut InterSky-Pressemappe 2015. Der Status gilt seit dem 6. November 2015.

Willkommen an Bord seit 2001

Eine Airline aus dem Nichts, kurz nach dem 11. September

Im Herbst 2001 verkaufte Flugpionier Rolf Seewald die Rheintalflug an Austrian Airlines. Zwei Dash 8 blieben in Familienbesitz, und nach den Anschlägen von New York ließ sich keine davon verkaufen. Der Flughafen Bern suchte gleichzeitig dringend eine Fluglinie. So gründete Renate Moser mit Seewald am 1. Dezember 2001 in Bregenz die InterSky, nach eigener Darstellung die erste Airline weltweit, die eine Frau gegründet hat.

Am 25. März 2002 startete der erste Passagierflug von Bern nach Berlin-Tempelhof. Als die Billigflieger aus England den Kontinent eroberten, baute InterSky ihr Modell um: Low-Fare-Tarife, Online-Buchung, ticketloses Fliegen. Ab Oktober 2003 wuchs eine zweite Basis in Friedrichshafen, und ab 2005 wurde der Bodensee-Airport zur Heimat.

Im September 2003 kam ein damals 19-jähriger Zürcher dazu: Roger Hohl, frisch von der Business School Zürich, begann als Assistent im Finance-Controlling. Er baute die IT-Abteilung auf, leitete das Marketing und war ab 2008 Sprecher der Airline. 2011 wurde er Chief Commercial Officer, am 1. Januar 2015 CEO, und blieb bis zum letzten Tag.

Die folgenden Jahre waren die goldenen: schwarze Zahlen ohne Bankkredit, eine Flotte von vier Dash 8-300 und am 9. Oktober 2009 der millionste Passagier. 2010 brachten Vulkanasche, die Konkurrenz durch Germanwings auf der Paradestrecke nach Köln und der erste Verlust der Firmengeschichte. Im Juli 2011 übernahmen Renate Moser und Rolf Seewald wieder selbst die Führung, und noch 2011 schrieb InterSky wieder Gewinn.

2012 stiegen Hans Rudolf Wöhrl und Peter Oncken mit INTRO Aviation ein. Es folgten zwei fabrikneue ATR 72-600, die IATA-Mitgliedschaft, neue Strecken ab Zürich und Memmingen, Charterflüge für Fußball-Nationalmannschaften und zwei Weltrekorde. Zum 1. Januar 2015 übernahm Roger Hohl mit 30 Jahren die Geschäftsführung, gemeinsam mit Renate Moser. Im Herbst 2015 platzte die Übernahme durch einen neuen Investor. Am 6. November 2015 blieben die Flugzeuge am Boden.

Flugbuch

Vierzehn Jahre in Etappen

    In Zahlen

    Logbuch

    1.000.000Passagier am 9. Oktober 2009 in Friedrichshafen
    1.064Gäste an einem Tag, Rekord vom 26. April 2013
    95,9 %pünktlich im Dezember 2014: Platz 5 von 463 Airlines weltweit, Nr. 1 in Europa
    2.682 kmlängster kommerzieller Flug einer ATR 72-600, 5 Std. 25 Min.

    Passagiere pro Jahr

    Quelle: InterSky „Zahlen und Fakten“, Pressemappe Mai 2015. Umsatz ohne Passagiergebühren. Für 2003 nennt die Quelle keine Passagierzahl. 2013 inklusive zwei angemieteter Flugzeuge (ACMI).

    Flotte

    Zwei Turboprops, die man am Klang erkannte

    InterSky Dash 8-300 im Steigflug

    Bombardier Dash 8-300

    Das Arbeitspferd der ersten Stunde: Mit einer Dash 8 aus der Rheintalflug-Flotte begann 2002 alles. Bis 2008 wuchs die Flotte auf vier Maschinen, bezahlt aus eigenen Gewinnen.

    • Sitze50
    • Kabineweiße Ledersitze
    • Triebwerke2 × Pratt & Whitney PW100
    • Im Dienst2002 – 2015

    OE-LSBOE-LIAOE-LICOE-LIE

    InterSky ATR 72-600 OE-LIB

    ATR 72-600

    Die ersten ATR 72-600 im Dreiländereck. Fabrikneu aus Toulouse, im Schnitt halb so viel Treibstoff wie ein vergleichbarer Jet. Mit 76 Sitzen bot sie anderthalbmal so viele Plätze wie die Dash 8.

    • Sitze76
    • Kabineblaue Ledersitze, „Armonia“
    • Wertrund 24 Mio. US$ pro Stück
    • Im DienstJan. 2013 – 2015

    OE-LIBOE-LID

    Lackierungsentwurf der InterSky ATR 72-600 von ATR
    Lackierungsentwurf der ATR 72-600 (Design: Daniel Erler).

    Wet-Lease: zu Gast im InterSky-Flugplan

    Wenn eine eigene Maschine in der Wartung stand oder der Flugplan mehr Kapazität brauchte, flogen Flugzeuge anderer Airlines im Auftrag von InterSky, mit deren Crew, Wartung und Versicherung. 2013 kam zusätzlich eine Embraer 120 der Budapest Aircraft Service (BASe) zum Einsatz.

    Leitwerk der ATR 72-200 D-BCRN von Avanti Air mit InterSky-Logo im Hangar

    ATR 72-200 Avanti Air

    Avanti Air flog mit ihren ATR 72-200 im Wet-Lease für InterSky. Die D-BCRN bekam dafür im Mai 2010 im Hangar das InterSky-Logo.

    • BetreiberAvanti Air, mit eigener Crew
    • VertragWet-Lease (ACMI)
    • Triebwerke2 × Pratt & Whitney PW124B
    • Für InterSky2010 und 2013

    D-BCRND-ANFC

    Streckennetz

    Vom Bodensee in alle Richtungen

    Linie Ferien & Charter Weltrekordflug Basis

    Fahre über einen Flughafen, um ihn anzuzeigen.

    Die Ferienflüge ans Mittelmeer, nach Elba, Sardinien, Neapel und an die kroatische Adria, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Reiseveranstalter High Life Reisen.

    Auswahl aller Verbindungen, die InterSky zwischen 2002 und 2015 als Linie oder im Auftrag von Reiseveranstaltern flog, darunter Elba ab 2002, Menorca, Naxos, Neapel, Jersey & Guernsey, Pula, Zadar und Bad Hévíz.

    Rekorde & Geschichten

    Was man sich auf dem Vorfeld erzählt

    2004 – 2008

    Die Jeanne d’Arc von Tempelhof

    Als Berlin-Tempelhof 2004 schließen sollte, zog Renate Moser per Eilklage vor Gericht und gewann eine Gnadenfrist bis Oktober 2008. InterSky flog bis zum letzten Tag, drehte zum Abschied Rundflüge mit Berlinern und war eine der letzten Maschinen, die dort starteten.

    Spieler des FC St. Gallen bei der Passkontrolle in Krasnodar November 2013

    Weltrekord nach Krasnodar

    Für das Europa-League-Spiel des FC St. Gallen flog die ATR 72-600 nonstop von Friedrichshafen nach Krasnodar: 2.493 km in 5 Std. 23 Min. über sieben Länder. Noch nie war eine ATR 72-600 länger kommerziell unterwegs. Dafür gab es 2014 den Aviation Excellence Award. „Nur mit einer solch hervorragenden Crew können wir Präzision und Zuverlässigkeit auf Weltmeister-Niveau bieten“, sagte Roger Hohl bei der Verleihung.

    Juli 2015

    Rekord Nr. 2: Belfast – Tirana

    Mit dem albanischen Klub Skënderbeu Korça an Bord überbot InterSky den eigenen Rekord: 2.682 km in 5 Std. 25 Min. über zehn Länder. „Niemals zuvor wurde mit diesem Flugzeugtyp ein längerer kommerzieller Flug unternommen“, freute sich CEO Roger Hohl.

    Mai 2014

    Weltmeister an Bord

    Die deutsche Nationalmannschaft flog mit der ATR von Frankfurt nach Bozen ins WM-Trainingslager und zehn Tage später zurück nach Düsseldorf. Wenige Wochen danach war sie Weltmeister. „Das ist eine spezielle Fußball-Mission!“, sagte Roger Hohl damals. Auch Kroatien, Borussia Dortmund, der VfB Stuttgart, der 1. FC Nürnberg, GC Zürich, Red Bull Salzburg und die Fiorentina buchten InterSky.

    April 2010

    Fliegen trotz Aschewolke

    Als der Eyjafjallajökull den europäischen Luftraum lahmlegte, flog InterSky mit Sondergenehmigung weiter: 28 Flüge und rund 600 Passagiere an einem Tag. Am Tag darauf war sie die einzige Airline, die ab Friedrichshafen Berlin, Köln/Bonn, Hamburg und Münster/Osnabrück anflog.

    Januar 2015

    Pünktlichste Airline Europas

    Laut Flightview kamen im Dezember 2014 95,9 % der Flüge pünktlich an, bei den Abflügen waren es 97,4 %. Das bedeutete Platz 5 unter 463 Airlines weltweit und Platz 1 in Europa, mit Zeitung, Snack und Getränk inklusive. „Ein großes Kompliment und der beste Dank an alle!“, freute sich Roger Hohl.

    2011 – 2012

    Sicher nach IATA-Standard

    Im Januar 2011 bestand InterSky das IOSA-Sicherheitsaudit beim ersten Anlauf mit hervorragendem Ergebnis. Im September 2012 wurde sie Mitglied der IATA. Gewartet wurde rund um die Uhr im eigenen Technikbetrieb in Friedrichshafen.

    Februar 2012

    Mit dem Deutschen Meister nach Kiel

    Borussia Dortmund flog zum Pokal-Viertelfinale bei Holstein Kiel, natürlich mit InterSky. Die Piste in Kiel ist keine 1.260 Meter lang und damit zu kurz für einen Jet, aber nicht für die Dash 8. Weil Kiel keine eigene Flughafenfeuerwehr hatte, organisierte das InterSky-Team um Roger Hohl freiwillige Feuerwehren aus der Umgebung, die die Landung absicherten. Der BVB gewann 4:0.

    „Lieber klein und gesund, als groß und krank.“

    Hans Rudolf Wöhrl, INTRO Aviation, 2013

    Die Gründer

    Renate Moser & Rolf Seewald

    Ohne die beiden hätte es InterSky nie gegeben. Sie gründeten die Airline 2001 mit Flugzeugen aus der Rheintalflug, finanzierten ihr Wachstum mit eigenem Geld und ohne Bankkredit und standen in den schwierigen Jahren selbst wieder am Steuer.

    Renate Moser vor einer InterSky Dash 8
    Gründerin & Geschäftsführerin

    Renate Moser

    Die Wienerin kam über die Kommunikation zur Luftfahrt. Sie war Pressechefin von Philips Österreich und Communications Manager am Flughafen Wien-Schwechat, danach führte sie eine eigene PR-Agentur. Ab 1989 arbeitete sie bei der Rheintalflug als Pressesprecherin und Verkaufsleiterin. 2001 gründete sie mit fast 60 Jahren die InterSky. Nach eigener Darstellung war sie damit die erste Frau weltweit, die eine Fluggesellschaft gründete.

    Für ihren Kampf um Berlin-Tempelhof nannten die Medien sie die „Jeanne d’Arc von Tempelhof“. 2004 erhielt sie den Unternehmerpreis Bern. 2006 zog sie sich in die Rolle der Gesellschafterin zurück. Im Juli 2011 übernahm sie wieder die Geschäftsführung, holte InterSky zurück in die Gewinnzone und gewann 2012 INTRO Aviation als Partner. Sie blieb bis zum Schluss in der Geschäftsführung.

    • 1942 geboren in Wien
    • 1989 Rheintalflug
    • 2001 Gründung InterSky
    • 2004 Unternehmerpreis Bern
    „Wir haben endgültig bewiesen, dass wir weitaus mehr sind als eine Eintagsfliege.“Renate Moser, zum 10. Geburtstag 2012
    Rolf Seewald an einer InterSky Dash 8
    Mitgründer & Flugpionier

    Rolf Seewald

    Der österreichische Flugpionier und Luftfahrtunternehmer gründete die Rheintalflug. 2001 verkaufte er sie an Austrian Airlines. Zwei Dash 8 blieben im Besitz der Familie, und mit ihnen begann die Geschichte der InterSky.

    Als Miteigentümer leitete er den Flugbetrieb und blieb auch nach 2006 dafür verantwortlich. Im Juli 2011 übernahm er mit Renate Moser wieder die operative Führung, er selbst für Flugbetrieb und Technik. Für manche war er Mentor, etwa für Andreas Geldner, der 1985 bei der Rheintalflug angefangen hatte und 2004 auf seinen Ruf hin zu InterSky kam. Nach dem Einstieg von INTRO Aviation 2012 hielt er gemeinsam mit Renate Moser weiterhin 25,1 % der Anteile.

    • Rheintalflug Gründer
    • 2001 Mitgründung InterSky
    • 2006 weiter Leiter Flugbetrieb
    • 2011 Flugbetrieb & Technik
    „Immer mit dabei, ihr Mann Rolf Seewald, der ihr immer eine große Stütze war.“Aus der Pressemitteilung zum 10. Geburtstag, 2012

    „InterSky ist heute kein Familienunternehmen mehr, sondern ein Zwei-Familienunternehmen. Was kann man sich Besseres für sein Lebenswerk wünschen.“

    Renate Moser, 2012, nach dem Einstieg von INTRO Aviation

    Menschen

    Rund 150 Menschen, eine Crew

    Pilotinnen und Piloten, Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter, Technikerinnen und Techniker, das Callcenter in Bregenz, Disposition, Verkauf und Verwaltung. Eine Regional-Airline lebt von wenigen Menschen, die sehr viel tun. Die Mitarbeitenden waren der Grund für die Pünktlichkeit, die Rekorde und die vielen Stammgäste.

    Am Steuer der Firma

    • Renate Moser Gründerin, Geschäftsführerin 2001–2006 und ab Juli 2011
    • Rolf Seewald Mitgründer, Flugpionier, Gesellschafter, Leiter Flugbetrieb
    • Claus Bernatzik & Jörg Schwingeler Geschäftsführung ab 2006
    • Hans Rudolf Wöhrl & Peter Oncken INTRO Aviation, Mehrheitseigner ab 2012
    • Roger Hohl ab 2003 dabei, Marketing, Verkauf und Pressesprecher, ab 2011 CCO, 2015 CEO
    Drei InterSky-Pilotinnen vor einer Dash 8
    InterSky-Pilotinnen, 2011
    InterSky Crew in Dirndl vor der ATR
    Samtherz-Dirndl-Shooting, 2013
    Techniker mit einem PW100-Triebwerk im Hangar
    Technik in Friedrichshafen
    Porträt Roger Hohl, CEO InterSky 2015
    Roger Hohl, CEO ab 1. Januar 2015

    Vom Assistenten zum CEO

    Roger Hohl

    Im September 2003 kam er als Assistent im Finance-Controlling zu InterSky, frisch von der Business School Zürich. Er arbeitete in IT, Marketing, Verkauf und Presse, war ab 2011 CCO und wurde 2015 mit 30 Jahren einer der jüngsten Airline-Chefs überhaupt. Er blieb bis zum Schluss. Heute: rogerhohl.com

    12Jahre bei InterSky, 2003–2015
    6Stationen vom Controlling bis zum CEO
    0,5 → 8Mio. € Umsatz mit Charter & ACMI unter seiner Leitung
    30Jahre alt beim Antritt als CEO
    1. 2003Assistant Finance-ControllingDer Einstieg in Bregenz: Präsentationen für die Geschäftsführung, Budgetplanung, Kontakt zu Banken, Prüfern und Eigentümern.
    2. 2004Head of ITPionierarbeit: Er baute die Abteilung auf, mit Netzwerk, Servern, Intranet und dem Online-Buchungssystem.
    3. 2005–2008Marketing ManagerKampagnen, Messen, Newsletter an bis zu 45.000 Abonnenten, die ersten Social-Media-Kanäle und die weltweit erste singende Flugbegleiterin, mit Auftritten bis zu Stefan Raab und NBC.
    4. 2008–2015Unternehmens­sprecherHead of Corporate Communications: Pressekonferenzen, Live-Interviews und interne Kommunikation.
    5. 2009–2010Chief Marketing OfficerNeuaufbau des Marketings, CI/CD, Streckenanalysen, Projektleitung für den Wechsel des Buchungssystems und 1 Mio. € Budget.
    6. 2011–2014Chief Commercial OfficerDie größte Expansion der Firmengeschichte: Flotte +125 %, Belegschaft von 75 auf 150, Charter und ACMI von 0,5 auf 8 Mio. €. Weltrekord nach Krasnodar, ab 2013 Prokura.
    7. 2015CEOGeschäftsführung gemeinsam mit Renate Moser: 170 Mitarbeitende, 35 Mio. € Umsatz, Sanierungsverfahren und Investorensuche bis zum Schluss.

    Daneben

    • Head of Inflight Product2008–2014 · Kabine, Catering, Bordverkauf und Bordmagazin
    • Krisenteam (LERAP)2008–2015 · Notfall-Krisenteam und externe Kommunikation
    • Manager on Duty Flight Operations2011–2014 · Entscheider bei Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb
    • Business Development2005–2014 · Sparringpartner der Geschäftsführung für Strategie und Investitionen
    • Prokurist2013–2014 · erweiterte Geschäftsleitung für den Bereich Commercial
    • CEO Seewald Leasing GmbH2015 · Crew-Personalleasing mit 100 Mitarbeitenden für InterSky

    „Unsere Pünktlichkeit ist für die Passagiere ein wichtiger Mehrwert.“

    Roger Hohl, Januar 2015: InterSky war damals Europas pünktlichste Airline
    Renate Moser und Roger Hohl mit dem Aviation Excellence Award 2014
    Aviation Excellence Award 2014, mit Renate Moser
    Renate Moser und Roger Hohl begrüßen den 100.000. Passagier 2014
    Der 100.000. Passagier des Jahres 2014
    Erstflug Dresden–Zürich 2014 mit Renate Moser und Roger Hohl
    Erstflug Dresden – Zürich, Mai 2014

    Galerie

    Aus dem Fotoarchiv

    Bordkino

    Turboprop-Sound zum Nachhören

    Videos vom offiziellen InterSky-Kanal „flyintersky“ und von Spottern. Ein Video wird erst geladen, wenn du darauf klickst. Erst dann wird eine Verbindung zu YouTube aufgebaut.

    Bitte bedienen Sie sich

    Bordmagazin

    Früher steckte es in der Sitztasche, jetzt liegt es hier. Klicke auf eine Ausgabe, um das PDF zu öffnen.

    6. November 2015

    Letzte Landung

    Monatelang verhandelten Eigentümer und Geschäftsleitung mit möglichen Investoren. Am 6. November 2015 zog sich auch der letzte von ihnen überraschend zurück. Der Ticketverkauf wurde gestoppt, die Flugzeuge blieben am Boden. Am 9. November wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, am 12. November 2015 wurde die InterSky Luftfahrt GmbH geschlossen. Rund 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren ihre Arbeit.

    Danke für 14 Jahre, über zwei Millionen Gäste
    und unzählige pünktliche Landungen.

    Renate Moser & Rolf Seewald · Gründer der InterSky

    Roger Hohl · InterSky 2003–2015, zuletzt CEO

    Ladies and Gentlemen, wir sind gelandet. Bitte bleiben Sie angeschnallt, bis die Erinnerung zum Stillstand gekommen ist.